
Nasenbluten sieht häufig schlimmer aus, als es ist. Bei Kindern entsteht es häufig, weil die Nasenschleimhaut gereizt oder verletzt ist, zum Beispiel durch Nasebohren, zu trockene Luft, Schnupfen, zu starkes Schnäuzen oder einen kleinen Stoß auf die Nase.

Nasenbluten sieht oft schlimmer aus, als es ist. Wichtig ist: Bleib ruhig und hilf dem Kind dabei, sich hinzusetzen. Der Kopf sollte leicht nach vorne gebeugt sein. So läuft das Blut nicht in den Rachen. Drücke dann die Nasenflügel für etwa 10 Minuten vorsichtig zusammen. Ein kühles Tuch im Nacken kann zusätzlich helfen.

Lege den Kopf nicht nach hinten. Das Blut soll nicht heruntergeschluckt werden. Denn das kann Übelkeit und Erbrechen auslösen. Wenn die Blutung sehr stark ist, nach 10 bis 15 Minuten nicht aufhört oder nach einem Unfall auftritt, hol Hilfe und ruf im Notfall die 112.
Nein, das stimmt nicht, die Blutdicke hat damit nichts zu tun.
Richtig! Die Schleimhaut in der Nase ist bei Kindern besonders empfindlich und reißt leicht ein.
Fieber kann ein Auslöser sein, ist aber nicht der häufigste Grund.
Richtig! So läuft das Blut nach vorne aus der Nase und nicht in den Rachen.
Das sollte vermieden werden. Dabei läuft das Blut in den Rachen statt nach außen.
Das hilft nicht und kann sogar unangenehm sein.
Das reicht nicht aus, um den Druck richtig auf die Blutungsstelle zu bringen.
Das bringt nichts, dort liegt kein Druckpunkt, der die Blutung stoppt.
Richtig! Die weichen Flügel für einige Minuten zusammendrücken, um die Blutung zu stoppen.
Das ist meist zu kurz. Gib der Nase etwas mehr Zeit.
Richtig! So hat die Blutung genug Zeit, um zu stoppen.
Das ist kein geeigneter Zeitrahmen: besser feste Zeit einhalten.
Richtig! Dann sofort professionelle Hilfe holen.
Das zeigt eher, dass es besser wird, also kein Grund für den Notruf.
Müdigkeit allein ist kein Notfall-Zeichen.
